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Unser Ziel

Ein Denkzeichen Wassersport in Berlin?

Der Sinnanspruch: Der Hochbau erinnert an das Deutsche Sportdenkmal am gleichen Ort.

1898 würdigte es die Einheit des deutschen Sports im geeinigten Vaterland.
In der Zeit der Zweiteilung Deutschlands wurde es aus politischen Gründen von DDR-Behörden abgerissen.

Warum bietet sich der Wassersport an, um die neue deutsche Sporteinheit zu würdigen?
Durch privates Engagement waren bis zum II. Weltkrieg hunderte, zum Teil architektonisch anspruchsvollste Bootshäuser entstanden.
1949/1950, mit der Gründung der DDR, kam es zu Enteignungen. Betroffene Vereine, aus Berlin und Umgebung, siedelten von Spree und Dahme an die Havel in den Westteil der Stadt über.
Nach 1989 kam es zu Restitutionen. Die zu DDR-Zeiten auf ihren Grundstücken neu gegründeten Vereine und die Alteigentümer mussten nun die Einheit im deutschen Wassersport vollziehen.
Im Grünauer Wassersportmuseum sind dazu vom Förderverein Denkzeichen Wassersport in Berlin e.V. entwickelte Gestaltungsvorschläge ausgestellt.
Beispiele für die neu entstandene Sporteinheit sind z.B. Der Akad. Ruder-Verein am Stössensee (Havel) und der Ruderclub Turbine an der Dahme, sowie der Segel-Club Oberspree an der Unterhavel und der Segel-Club Rohrwall an der Dahme.

Das Gebäude, eines der ältesten deutschen Segler-Vereine, des Berliner Segler-Clubs, erhielt der Grünauer Kanuverein 1990 zur Nutzung und zum Erhalt. Hier gab es keine Restitution. 

1914 war das größte und schönste Bootshaus, in dem assimilierte deutsche Juden ihre Freizeit gestalteten, fertig geworden. Bis 1997 war es vollkommen in Ordnung, es wurde zu Wohnzwecken und als Kindergarten genutzt. Dann folgte Leerstand und Vandalismus. 2014 erwarb es eine Immobiliengesellschaft, der nur noch der Abriss blieb. An diese für Deutschland schmachvollen Ereignisse erinnert ein weiterer Gedenkstein.

Das Architekturbüro Siegfried Rauba aus dem Förderkreis des Wassersportmuseums stellt eine strukturierte Klinkermauer zur Diskussion, in welche diese Steine integriert werden können.

Eine andere Gestaltungsidee sieht graue Granitblöcke mit Inschriften vor.

Standort des Denkmals